Das Ingenieurbüro
Kappich Systemberatung

wurde zum 1. Januar 1995 in Aachen von Herrn G. Kappich gegründet.

Unser Geschäftsfeld ist die system- und verkehrstechnische Beratung auf dem Gebiet der Verkehrsinformationssysteme.

Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung und der gleichzeitigen Reduktion der Kosten erlangen Verkehrsinformationssysteme immer größere Bedeutung. Sie haben die Aufgabe, den sicheren, umweltfreundlichen und schnellen Transport von Menschen und Gütern zu gewährleisten. Zentrale Bedeutung hierbei haben die rechtzeitige, dynamische Information des Fahrers über den Zustand der von ihm befahrenen Strecke und des Betreibers von solchen Systemen über den Gesamtzustand des Netzes und der eingesetzten Infrastruktur. Angesichts der zunehmenden Verkehrsdichte und der damit verbundenen Probleme besteht dringender Handlungsbedarf. Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses und zur Vermeidung von Verkehrsstaus, die zusätzliche Umweltbelastungen und Unfälle verursachen, müssen getroffen werden.

Moderne Techniken für die Verkehrsdatenerfassung, die Datenübertragung und die Datenverarbeitung bieten heute die Voraussetzungen zur Realisierung einer besseren Informations- und Leittechnik. Durch den Einsatz der Verkehrsleittechnik kann in wenigen Jahren der Straßenverkehr erheblich komfortabler und leistungsfähiger, sicherer und umweltfreundlicher gestaltet werden.

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung plant, in den nächsten Jahren auf Bundesautobahnen und Bundesstraßen eine große Anzahl von Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung zu realisieren und hierfür mehrere Mio. Euro zu investieren. Ein beträchtlicher Anteil wird hierbei für die Erstellung von Verkehrsrechnersystemen eingesetzt werden, in denen, bei entsprechender Planung und Überwachung der Realisierung, ein hohes Einsparungspotential liegt.

Betreiber solcher Leitsysteme sind die Straßenbauämter der einzelnen Bundesländer, koordiniert durch das Bundesverkehrsministerium,

Zwei wesentliche Randbedingungen bestimmen immer mehr die Erstellung von Verkehrsbeeinflussungsanlagen:

Finanzmittel können im Wesentlichen bei der Software der Verkehrsrechner durch Vorgabe von Standards und durch weitest gehende Integration der unterschiedlichen Aufgaben eingespart werden. Dies setzt u.a. aber voraus, dass die ausschreibende Stelle genaue Vorgaben entwickelt und deren Einhaltung überwacht. Der Personalmangel kann durch entsprechende Anforderungen an die Bedienung und Darstellung durch den Einsatz "intelligenter" Software und durch Einbeziehung externer Berater ausgeglichen werden.

Weitere aktuelle Probleme sind zur Zeit u. a.:

Zukünftig zu erstellende Verkehrsrechnersysteme sollen weitestgehend die Nachteile der bisher erstellten Systeme vermeiden und über die folgenden Eigenschaften verfügen:

Der Nutzen solcher Systeme mit den oben genannten Eigenschaften liegt auf der Hand:

Die nachfolgend aufgeführten Rahmenbedingungen sind gleich wichtig für die Güte eines Gesamtsystems:

Die ersten drei Bedingungen zeigen die Bedeutung, die der durchgängigen und kompetenten Mitwirkung des Auftraggebers zukommt, auch dann, wenn für die Erstellung und Lieferung aller Verkehrsrechnersysteme eines Bundeslandes nur ein Hersteller vorgesehen wird. Kommt auch nur eine der Bedingungen nicht zum tragen, so hat dies unmittelbar Auswirkungen auf die zukünftige Abhängigkeit vom Lieferanten sowie auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Kosten bei zukünftigen Änderungen und Erweiterunge

Wir wollen uns diese und zukünftige Probleme unserer Kunden zu Eigen machen und uns auf die preisgünstige Entwicklung von Problemlösungen zur Planung, Herstellung und Wartung von Verkehrsmanagement- und -informationssystemen mit den folgenden Eigenschaften konzentrieren:

Hierzu erfüllen wir die notwendigen Voraussetzungen aufgrund

Von großer Bedeutung ist hierbei die Realisierung einer bundeseinheitlichen Verkehrsrechnersoftware. Seit der Unternehmensgründung schreiben wir alle Rechnerzentralen zur Verkehrsbeeinflussung auf der Basis der Datenverteilersoftware aus und haben aktiv im Rahmen der entsprechenden Bund-Länder-Arbeitskreise an der Spezifikation und Realisierung einer bundeseinheitlichen und offenen Standard-Software für Verkehrsrechnerzentralen mitgewirkt. Erst mit dieser Standardsoftware werden zukünftig innovative Entwicklungen auf dem Gebiet der Verkehrsbeeinflussung ermöglicht und auf einer breiten Anwendungsbasis gestellt werden können. Unsere Kompetenz in der System- und der Verkehrstechnik und speziell bzgl. der bundeseinheitlichen Verkehrsrechner-Software wird es uns ermöglichen, unseren Kunden einfache und zugleich umfassende Lösungen anzubieten und damit mögliche Engpässe, z.B. bei der Konfiguration und Parametrierung dieser Zentralen oder bei der Integration der von unterschiedlichen Herstellern realisierten Softwareeinheiten zu einem Gesamtsystem, zu überwinden.

Einen hohen Bedarf für unsere Leistungen sehen wir auch in allen Planungs- und Realisierungsphasen (Erstellung von Rahmen- und IT-Konzepten, RE-Entwürfen, Ausschreibungen, Bauüberwachungen, Erstellung von Gutachten/Abnahmen/Qualitätskontrolle bzgl. realisierter Systeme, Durchführung von TLS-Konformitäts- sowie von Stabilitäts-Tests, Durchführung von Schulungen (u.a. bzgl. V-Modell, TLS, MARZ), Entwicklung von Integrations- und Testtools, Softwarepflege).

Neben den fachlichen (verkehrstechnischen) Vorgaben führen nur die konsequente Beachtung der systemtechnischen Aspekte einer Anlage (die Anforderungen an das Wie) und umfassende Erfahrungen zumindest auf Seiten des Auftraggebers zu einem allseitig befriedigenden und kostengünstigen Einsatz von Verkehrsleitsystemen. Dies beginnt in der Planungsphase mit der Vorgabe von grundsätzlichen, qualitätssichernden Rahmenbedingungen und führt über die Herleitung der benötigten systemtechnischen Komponenten, der methodischen Ausarbeitung der Leistungsspezifikation, der Prüfung der Vollständigkeit der erbrachten Leistungen während der Bauphase bis hin zur Realisierung von systemtechnischen Anpassungsarbeiten in der Betriebsphase.